Foto: Inoutic

 

 

Beim Fensterkauf sollten Sie auf folgende Themen achten:

  1. Energieeinsparung
  2. Vorgaben der EnEV
  3. Möglichkeiten der KfW-Förderung
  4. Sicherstellung der Fenster-Lüftung (Feuchteschutz)
  5. Schallschutz
  6. Sicherheit/ Einbruchschutz

 

 

Das Wichtigste auf einen Bilick:

  • Uw-Wert für Fenster mind: 1,3 W/qmK (bei Sanierung durch EnEV vorgeschrieben)
  • Ud-Wert für Haustüren mind: 1,8 W/qmK (bei Sanierung durch EnEV vorgeschrieben)
  • Uw-Wert für Fenster mind. 0,95 W/qmK (bei Förderung durch die KfW "Einzelmaßnahme")
  • Ud-Wert für Haustüren mind. 1,3 W/qmK (bei Förderung durch die KfW "Einzelmaßnahme")
  • Schallschutzverglasung wahlweise zwischen 32dB und 47dB (je nach Wohnlage)
  • Sicherheitsbeschläge frei wählbar zwischen Basissicherheit, RC1 und RC2 (Die Sicherheitsstufe RC2 wird von der Kriminalpolizei empfohlen)
  • Lüfungskonzept gem. DIN 1946-6 zwingend erforderlich,  wenn mind. 1/3 der Fenster getauscht werden.

 

 

Die Energieeinsparverordnung EnEV

In der Energieeinsparverordnung EnEV werden Wärmeschutzstandards festgelegt, die bei Neubauten oder Sanierungen einzuhalten sind.   Diese Werte stellen die absolute Mindestanforderung dar.

 

EnEV 2009: Die wichtigsten Werte für Fenster und Türen

Diese Werte sind bei der Altbau-Sanierung mindestens einzuhalten:
Fenster        Uw     ≤          1,3 W/m2K          (bisher 1,7)
Haustüren    Ud     ≤           1,8 W/m2K          (bisher 2,6)


Neubau-Referenzwert:
Fenster        Uw     ≤         1,3 W/m2K
Haustüren    Ud      ≤         1,8 W/m2K

(Wärmedurchgangskoeffizienten Uw=window, Ud=door )

Die Erklärung: der einzelnen Werte finden Sie in unserem Fenster.Lexikon unter "U-Wert"
Detaillierte Informationen zu U-Werten und deren Berechnung finden Sie hier

weitere Informationen zur EnEV finden Sie in unserem Fenster-Lexikon und "EnEV"

 

 

KfW: Attraktive Förderprogramme für Neubau, Sanierung und Modernisierung

Gefördert wird z.B. der Einbau von neuen Fenstern und Fenstertüren von beheizten Räumen einschließlich außenliegender Rollläden- und Sonnenschutzeinrichtungen nach DIN 4108-2.

 

Bedingung für die Förderung ist, dass die Neuen Fenster-/ Türelemente die U-Werte der nachfolgenden Tabelle nicht überschreiten.


Die wichtigsten Programme im Überblick:

  • Förderprogramme für den Neubau: KfW Effizienzhaus 70, KfW Effizienzhaus 55/Passivhaus, KfW Effizienzhaus 40
  • Förderprogramme für den Gebäudebestand: KfW Effizienzhaus 115, 100, 85, 70, 55
  •  Seit 1.5.2010 kann ein Zuschuss von 5 % bzw. maximal 2.500 € für Investitionen von mindestens 6.000 € beantragt werden.
  • Seit 1. März 2011 werden wieder Einzelmaßnahmen (Fenster-/ Rollladen-/ Sonnenschutz-Moderninierung) und freie Einzelmaßnahmen-Kombinationen gefördert.
  • Handwerkerleistungen sind steuerlich absetzbar (nur Arbeitskosten bis zu 6.000 €)

weitere Informationen: http://www.glueck-franke.de/aktuelles/716-kfw-foerderungen-auf-einen-blick.html

 


Bei der KfW - Förderung "Einzelmaßnahme - Erneuerung von Fenstern, Fenstertüren und Haustüren" werden Fenster und Türen mit folgenden Werten gefördert:

 

  • Fenster, Balkon- und Terrassentüren mit Mehrscheibenisolierverglasung 0,95 W/qmK
  • Fenster mit Sonderverglasung 1,3  W/qmK
  • Dachflächenfenster 1,0  W/qmK
  • Fenster an Denkmälern und sonstiger erhaltenswerter Bausubstanz 1,3  W/qmK
  • Außentüren/ Hauseingangstüren beheizter Räume 1,3  W/qmK

 

Fenster- und Wohnraumlüftung


Gerade in Neubauten mit hohem Wärmeschutzstandard wird die Wohnraumbelüftung immer wichtiger. Mit dem richtigen Lüftungsverhalten schaffen Sie nicht nur ein angenehmes Wohn- und Raumklima, sondern schützen gleichzeitig Ihr Zuhause vor Schäden am Gebäude.

Richtiges Lüften ist insbesondere aus folgenden Gründen wichtig:

  • Die Raumluftfeuchtigkeit wird reguliert und dadurch die Schimmelpilzbildung unterbunden
  • Die verbrauchte Atemluft wird erneuert
  • Geruchs- und Schadstoffe werden abtransportiert
  • Gesundes Raumklima für Ihr Zuhause
  • Richtiger Feuchteschutz für Ihr Gebäude
  • Transmissionswärmeverluste werden gering gehalten und dadurch Heizkosten reduziert

 

Die Fensterlüftung

Die Fensterlüftung stellt die einfachste Art dar, wie in kurzer Zeit die Raumluft ausgetauscht, die Luftfeuchtigkeit reguliert und die Gefahr von Schimmelpilzbildung reduziert werden kann. Dabei gibt es drei Möglichkeiten:
 

  • Querlüftung --> mehr Info in unserem Fenster-Lexikon unter "Fensterlüftung"
  • Spaltlüftung --> mehr Info in unserem Fenster-Lexikon unter "Fensterlüftung"
  • Stoßlüftung --> mehr Info in unserem Fenster-Lexikon unter "Fensterlüftung"   



Seit 2009 ist gemäß der DIN 1946-6 für alle Neubauten ein Lüftungskonzept zwingend erforderlich. Im Falle einer Renovierung muss ebenfalls ein Lüftungskonzept erstellt werden, wenn bei Ein- und Mehrfamilienhäusern mehr als 1/3 aller Fenster ausgetauscht werden oder mehr als 1/3 der Dachfläche neu gedämmt wird

  • Der Feuchteschutz kann z.B. durch den Einbau von Fensterfalzlüftern, wie Regel-Air, errreicht werden.
  • Als weitere Lüftungsunterstützung empfehlen wir auch den Klimagriff.  Dieser Griff misst die Luftfeuchtigkeit im Raum und zeigt dann abhängig von den Messwerten und  weiteren Parametern an, was zu tun ist: Lüften oder Heizen.
  • Desweiteren können auch elektrische Lüftungssysteme z.B. unter der Fensterbank eingebaut werden, die dann die Nutzeunabhängige Lüftung gewährleisten.


 

Schallschutzfenster

Lärmbelästigungen können den Wohnkomfort erheblich mindern und sind häufig die Ursache für Stress und Reizbarkeit. Schallschutzfenster leisten hier schnell Abhilfe und stellen eine effektive, kostengünstige und bautechnisch einfache Lösung dar, um Lärmbelästigung zu reduzieren.

 

Warum sind gute Schallschutzfenster wichtig?

Selbst in Ruhephasen ist der menschliche Gehörsinn höchst aktiv und sensibel. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen beträgt deshalb die Obergrenze der Umgebungslautstärke für einen erholsamen Schlaf 25 dB. Doch dieser Wert ist gerade in unserer modernen Welt kaum mehr ohne entsprechenden Schallschutz erreichbar und ein großer Teil der Bevölkerung empfindet die heute üblichen Außenlärmgeräusche zunehmend als unangenehm und fühlt sich belästigt.

Die Geräuschpegel verschiedener Wohn- und Bausituationen reichen von z.B. Wohnen 40 dB(A) über den Lärm einer stark befahrenen Straße 70 dB(A) bis hin zum Düsentriebwerk 120 dB(A)  (Tabelle der Geräuschpegel)

 

Empfohlene Schallpegel im Wohnbereich

Schlafen   20 – 25 dB(A)
Wohnen    30 – 35 dB(A)
Arbeiten    35 – 50 dB(A)

Vergleicht man beide Tabellen, so wird deutlich, dass guter Schallschutz heutzutage unverzichtbar ist. Mit Inoutic Schallschutzfenstern können Sie sich effektiv vor Lärmbelästigung schützen.

Inoutic Fenstersysteme erfüllen die folgenden Schallschutzklassen.

System Eforte bis 47 dB (Schallschutzklasse 5)  

System Prestige bis 47 dB (Schallschutzklasse 5)

System Arcade bis 42 dB (Schallschutzklasse 4)

HIER finden Sie weitere Informationen zum Thema Schall-Schutz-Verglasung

 

 

Sicherheitsbeschläge & Einfruchschutz

Alle 2 Minuten wird in Deutschland eingebrochen.

Die Terrassentüren, so genannte Fenstertüren, und die Fenster sind die größten Schwachstellen an Ihrem Haus. Aber mit gezielten einbruchhemmenden Maßnahmen machen Sie Einbrechern, die stets unter großem Zeitdruck arbeiten, das Leben schwer. Denn jede Sekunde erhöht das Risiko, gefasst zu werden. Je länger es dauert, umso eher gibt der Einbrecher auf.

 

Widerstandsklassen


Basissicherheit

Hierbei sind die Fenster mit einem Grundschutz ausgestattet, der dazu beitragen kann, den Gelegenheitstäter abzuhalten.  (für Dachfenster und Giebelfenster vorgesehen)


Einbruchhemmung nach WK1/ RC1

Fensterelemente in der Widerstandsklasse WK1 mit stahlharten Winkhaus Sicherheitsbauteilen an allen vier Eckbereichen müssen mit einem abschließbaren Fenstergriff (100 Nm) in Kombination mit einem Anbohrschutz ausgestattet werden. Der Einsatz einer Verbundsicherheitsverglasung wird empfohlen und ist bei geprüften Systemen verbindlich. (Für Fenster und für schwer zugängliche Balkonfenstertüren im Obergeschoss)

 

Einbruchhemmung nach WK2 / RC2 "Von der Kripo empfohlen"

Fensterelemente nach DIN V ENV 1627–1630 in der Widerstandsklasse WK2 bieten durch eine
allseitige Verriegelung mit Achtkantverschlussbolzen in Kombination mit weiteren Sicherheitsbauteilen und einem abschließbaren Fenstergriff (100 Nm) sowie einem Anbohrschutz hervorragenden Widerstand gegen Einbruchversuche.  (Für Erdgeschossfenster und Fenster im Keller und Souterrain
sowie Balkontüren)

 

Kurzgefasst:

  • Täterprofil: »Der erwartete Tätertyp und sein mutmaßliches Tatverhalten bestimmen das Ausmaß der Gefährdung«
  • Fenstergriff: »Ein Fenstergriff mit Sperrmechanismus verhindert, dass der Einbrecher die Verriegelung verschieben und den Flügel öffnen kann.«
  • Glas »Die zu verwendende Verglasung muss den Anforderungen der jeweiligen Sicherheitsstufe nach DIN oder EN entsprechen.«
  • Beschläge »Je mehr stahlharte Sicherheitsbauteile den Fensterflügel im Rahmen verriegeln, umso schwerer ist das Aushebeln.«

 



Quelle: Inoutic

 

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