3-fach Verglasung


Dreifach-Isoliergläser sind bei Passivhäusern schon längst Standard. Aber auch für konventionelle Neubauten oder Renovierungen bieten 3-fach-Verglasungen einige Vorteile, die jeder Bauherr in seine Überlegungen und Kaufentscheidungen mit einbeziehen sollte. Denn Dreifachverglasungen überzeugen vor allem auf Grund folgender Eigenschaften:

  •     ausgezeichnete Dämmwerte: Ug bis zu 0,4 W/m2K
  •     Reduzierung der Heizkosten
  •     Hoher Wohnkomfort (warme Oberfläche, keine Luftströmungen)
  •     Optimaler solarer Energieeintrag
  •     Hoher Lichttransmissionsgrad für natürliches Licht im Wohnraum
  •     Optisch kein Unterschied zur Doppelverglasung

 

Mit Dreifach-Verglasungen Energie und Geld sparen

Alte und einfach verglaste Fenster sind undicht und die Heizkosten dementsprechend hoch. Der Wärmeschutz moderner Fenster ist um ein Vielfaches besser wie noch vor einigen Jahren. Zum Vergleich: Ein einfach verglastes Fenster aus den frühen 1980ern hatte einen durchschnittlichen Wärmedurchgangskoeffizienten von circa 5-6 W/m2K. Heutige Fenster sind allein schon wegen der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) auf einen maximalen Uw-Wert von 1,3 W/m2K begrenzt. Für die Zukunft sind sogar Uw-Werte ≤ 0,95 W/m2K im Gespräch. Das entspricht einer Reduzierung um mehr als das Fünffache. Doch nur so lassen sich Heizkosten und Energieverbrauch effektiv reduzieren. Der mittlerweile nur noch geringe Mehrpreis für eine Dreifach-Isolierverglasung amortisiert sich auf Grund der hohen Energieeffizienz zügig.

 

CO2 und Heizkostenersparnis am Beispiel des Fenstersystems Eforte:

 

  • Eforte (Standardausführung mit Stahlarmierung)
  • Uf (Rahmen) 0,95 W / m2K
  • (3-fach Verglasung) 0,6 W / m2K
  • Uw (Fenster) 0,8 W / m2K (Passivhausstandard)
  • Ersparnis: 1120 Liter Heizöl / Jahr
  • Heizkostenersparnis im 1. Jahr 784,– Euro
  • CO2-Reduzierung pro Jahr 2240 kg / Jahr

 

Beipielrechnung im Vergleich zu einem alten Fenster mit Isolierglas (Uw-Wert 2,8 W / m2K), Standardfenster 1,23 m x 1,48 m. Basis für die Heizkostenrechnung: Heizölkosten 0,7 Euro / Liter, Fensterfläche 50 m2.
Für die Bewohner ergeben sich dabei aber nicht nur finanzielle Vorteile. Moderne Wohnungen und Häuser mit Dreifachverglasung bieten darüber hinaus auch einen spürbar gesteigerten Wohnkomfort und ein hohes Maß an Behaglichkeit. Die finanziellen Ersparnisse bei einem Austausch der Fenster können Sie mit unserem Energiesparrechner ermitteln.

 

Mehr Wohnkomfort und mehr Behaglichkeit mit 3-fach-Verglasung

Wir alle kennen das: In der kalten Jahreszeit treten in der unmittelbaren Nähe zu Fenstern unangenehme, kalte Luftströmungen auf. Im Fensterbereich frieren wir leichter und drehen deshalb gerne die Heizung etwas mehr auf als nötig. Aber unser Wohlbefinden hängt nicht nur von der Raumtemperatur und den Luftströmungen ab, sondern wird zusätzlich beeinflusst von den Temperaturen an den Raumoberflächen von Boden, Wänden und eben auch Fenstern. Ein größerer Temperaturunterschied zwischen den einzelnen Oberflächen hat zur Folge, dass die kälteren Flächen den wärmeren die Wärme entziehen. Beim Menschen führt dies vor allem zu einer stärkeren Auskühlung der Haut, die maßgeblich unser Temperaturempfinden beeinflusst. Auf beides, die Luftströmung und die Oberflächentemperatur, hat eine Dreifachverglasung erhebliche Auswirkungen.

 

Thermischer Komfort durch 3-fach-Verglasung

Die geringen Wärmeverluste, die den hohen thermischen Komfort erst ermöglichen, sind den hohen Dämmwerten der 3-fach-Verglasung zu verdanken. Bei einem Dreifach-Isolierglas werden die Zwischenwände mit nicht wärmeleitenden Edelgasen befüllt. Dies hat zur Folge, dass bis zur äußeren Glasschicht nur sehr wenig Wärme durchdringt und somit nach Außen transportiert wird. Deshalb ist an den Scheiben im Inneren die Temperatur auch entsprechend hoch.

Laut einer Studie des Instituts für Fenstertechnik in Rosenheim (ift) ergab ein Vergleich zwischen Zweifach- und Dreifach-Verglasung bei einer Außentemperatur von minus 10 Grad Celsius und einer Raumtemperatur von 20 Grad einen Temperaturunterschied von knapp 9 Grad. Das zweifach isolierte Glas hatte eine Innenoberflächentemperatur von 9,5 Grad, das dreifach isolierte Glas eine Innenoberflächentemperatur von 17,7 Grad. Durch den geringen Unterschied der Innenoberflächentemperatur zur Raumtemperatur und den anderen Oberflächentemperaturen wird das Wohlbefinden erheblich gesteigert. Es treten keine Luftströmungen auf, es bildet sich kein Kaltluftsee und das Frösteln in unmittelbarer Nähe zum Fenster hat damit ein Ende.
Wer neu baut oder gerade eine Renovierung plant, sollte eine 3-fach-Verglasung ernsthaft in Erwägung ziehen und entsprechende Vergleichsangebote einholen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Info-Seite Passivhausfenster oder im Internet unter www.passiv.de oder www.ift-rosenheim.de.

 

 

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